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Graustufen

Rollplatz vs. Parkplatz, 1920-00-00
Rollplatz vs. Parkplatz, 2021-09-03

um 1920

03. Sep 2021


Rollplatz vs. Parkplatz

Ein freier Blick über den ungepflasterten Rollplatz zur Jakobskirche und deren Kirchhof. Als anzunehmender früher Weimarer Siedlungskern, auf dem höchsten Punkt des Jakobshügels, führt der Rollplatz heute ein eher marginales Dasein als Parkplatz.¹ Ein Vorschlag des Künstlers Daniel Buren, den Rollplatz in ein öffentliches Kunstobjekt umzuwandeln, wurde nach öffentlicher Debatte 1998 vom Stadtrat abgelehnt.

Die Umfriedung des Jakobskirchhofes mit einer Natursteinmauer erscheint historisch überliefert, ist jedoch erst 1925–27 errichtet worden.² Die ursprüngliche Ausdehnung des Kirchhofes war deutlich größer und reichte bis in den heutigen Rollplatz und die umliegende Bebauung.

Links im Bild ist gerade noch die Mauer des Schellhornschen Kindergartens, dem ersten in Weimar, zu sehen.

Quelle: 1. Kultur­denkmale in Thüringen, Band 4.1, Weimar, ISBN 978-3-937940-54-0, Seite 461ƒ; 2. ebenda Seite 282ƒ

Foto (um 1920)

Oskar Schlechtweg, Stadtmuseum Weimar

Foto (03. Sep 2021)

Alexander Rutz

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