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Graustufen

Schwanseebad und Stadion, 1931-00-00
Schwanseebad und Stadion, 2019-08-23

um 1931

23. Aug 2019


Schwanseebad und Stadion

Das Schwanseebad 3 Jahre nach seiner Eröffnung – sowie im Jahre seiner Wiedereröffnung nach grundlegender Sanierung.

An der Stelle des Eingangsbereiches war ursprünglich die Weimarer Stadthalle geplant. Auf den bereits errichteten Fundamenten wurde der Eingangsbereich des Stadtbades erbaut.

Das Bad ist zentraler Teil des um 1920 konzipierten »Kulturprojekt Weimar«, einem durchlaufenden Grünzug durch die Asbachniederung. Beginnend mit dem Stadion folgte das Schwanseebad und der Weimarhallenpark in einer geraden Achse. Dahinter zog sich der Grüngürtel über den ehemaligen Carl-August-Platz (heute Jorge-Semprún-Platz), hinunter zum Brühl, über die Carolinenpromenade bis nach Tiefurt.

Links im Bild das erst halb erbaute heutige Schiller-Gymnasium, sowie der Verlauf der Schwanseestraße. Der Hügel hinter der Schule ist in Richtung Galgenberg nur spärlich bebaut. Der Stadtring, die heutige Fuldaer Straße ist hier lediglich als befestigter Feldweg zu erkennen.

Rechts hinter dem Stadion ist 1931 noch ein leichter Hügel zu erkennen, dieser wurde ab 1937 abgetragen um das Asbachtal für den Bau des NS-Gauforums zu verfüllen. Seitdem ist der oben genannte Grüngürtel an dieser Stelle unterbrochen. Der Bau des Bauhaus-Museums hat dem nunmehr eine weitere Barriere hinzugefügt.

Foto (um 1931)

Junkers/Hansa Luftbild, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Bestand RW 0229, Negativ 34526

Foto (23. Aug 2019)

Alexander Burzik

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