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Graustufen

Das Bodehaus, 1936-00-00
Das Bodehaus, 2019-03-08

um 1936

08. Mär 2019


Das Bodehaus

Neben vielen anderen Häusern, musste auch das Haus des Goetheforschers Wilhelm Bode den Nationalsozialistischen Bauen in Weimar. Für Wirtschaftsgebäude im Hinterbereich der »X-Straße«, heute Freiligrathstraße wurde das Doppelhaus im Jahre 1937 abgebrissen.

Blickt man heute vom noch an ihn erinnernden Bode-Brunnen Richtung Westen, so lag das Bodehaus relativ genau zwischen den Beiden Laternen an der Wagnergasse. Eine Stufung in der heutigen Mauer (links von den Sitzbänken) scheint genau an der Stelle einer ehemaligen Treppe vor der rechten Doppelhaushälfte zu sitzen und könnte ein Überbleibsel dieser sein.

Die Wagnergasse führte ursprünglich deutlich weiter nach Norden, und mündete in der Großen Töpfergasse, bzw. nach dem Abriss des Jakobsviertels in der verlängerten Friedensstraße. Seit dem Bau des Gebäudes der VEB Rationalisierung und Projektierung Berlin, Betriebsteil Weimar (später Wasserwirtschaft) Friedensstraße 42 im Jahre 1981 ist dieser Teil der Wagnergasse zur Sackgasse geworden.

Foto (um 1936)

Wilhelm Eichhorn, Stadtmuseum Weimar (Eichhorn 828, KII 113 A)

Foto (08. Mär 2019)

Alexander Rutz

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