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Graustufen

Blick vom Felsenkeller, 1877-00-00
Blick vom Felsenkeller, 2017-06-30

um 1877

30. Jun 2017


Blick vom Felsenkeller

Das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stetig wachsende Südviertel hielt mindestens einen Fotografen dazu an diese Entwicklung zu dokumentieren. Davon sind wenigstens drei Stadtansichten vom Gastraum des schon damals vorhandenen Felsenkellers aus den Jahren 1865, 1877 und 1887 erhalten geblieben.

In der hier zu sehenden Ansicht von 1877 sind im Vordergrund einige noch heute vorhandene Gebäude zu erkennen. Diese werden allerdings heute von den neueren Bauten an der Humboldtstraße und der Mündung der Gutenbergstraße verdeckt. Auffällig sind z. B. die heutige Humboldtstraße 28 und 30 mitsamt Hintergebäuden zur Henßstraße, das Haus Henßstraße 22, sowie die in der Flucht der Henßstraße stehende Trierer Straße 6. Links daneben ist die Trierer Straße 3a, heutzutage Hinterhaus der Nummer 3, zu sehen.

Rechts im historischen Bild ist auch bereits der ehemalige »Salon Konetzny«, das Haus Humboldtstraße 18/20 zu sehen.

Von den drei Türmen der Jakobs- und Herderkirche und des Stadtschlosses ist heute nur noch letzterer vollständig zu sehen. Vom Jakobskirchturm ist lediglich die Spitze hinter dem Dach der Windmühlenstraße 1 zu erkennen, die Herderkirche ist von den großen Nadelbäumen an der Humboldtstraße verdeckt.

Am Horizont ist sowohl 1877 als auch 2017 am kleinen Ettersberg der Bärenhügel erkennbar.

Vielen Dank an Frau Brütting-Geiger für die Ermöglichung der zeitgenössischen Ansicht.

Foto (um 1877)

unbekannt, Sammlung Magdlung Negativ 066, Stephan Liebig/Stadtarchiv Weimar

Foto (30. Jun 2017)

Alexander Rutz

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